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Vorhofflimmern, kognitive Einschränkungen und Demenz

Vorhofflimmern ist weltweit die häufigste Herzrhythmusstörung und nimmt insbesondere im Alter von über 65 Jahren zu. Vorhofflimmern ist ein wichtiger Risikofaktor für Schlaganfälle und systemische Embolien. Dieses Risiko kann durch eine effektive orale Antikoagulation dramatisch reduziert werden. Darüber hinaus besteht aber auch ein Zusammenhang zwischen Vorhofflimmern, kognitiven Einschränkungen und Demenz.

Diese Übersicht soll die folgenden Fragen beantworten:

  • Wie hängen Vorhofflimmern, kognitive Einschränkungen und Demenz zusammen?
  • Gilt dieser Zusammenhang für die Alzheimererkrankung und die vaskuläre Demenz?
  • Welche Mechanismen liegen einer Assoziation zwischen Vorhofflimmern und Demenz zugrunde?
  • Kann eine wirksame Antikoagulation oder eine Ablation die Inzidenz und das Fortschreiten kognitiver Einschränkungen und einer Demenz bei Patienten mit Vorhofflimmern verhindern?