Untersuchung der mikrovaskulären Nicht-Reperfusion nach erfolgreicher Thrombektomie

Erkenntnisse

  • Regionen der mikrovaskulären Nicht-Reperfusion („No-Reflow“) trotz vollständiger vorgelagerter makrovaskulärer Reperfusion sind häufig und mit einem erhöhten Risiko für Komplikationen, Abhängigkeit und Tod assoziiert.

Bedeutung

  • Trotz rechtzeitiger und vollständiger angiographischer Reperfusion nach Thrombektomie bei Verschlüssen groβer Gefäβe erreicht eine signifikante Anzahl von Patienten schlechte funktionelle Ergebnisse.

  • Es ist möglich, dass eine unvollständige mikrovaskuläre Reperfusion – „No-Reflow“-Regionen – zu schlechten Ergebnissen beitragen könnte. Trotz guter präklinischer Evidenz bleiben das Vorliegen von No-Reflow und seine potentiellen Auswirkungen beim Menschen jedoch umstritten.